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zum Thema viele Arbeitslose erhöhen den Druck für Arbeitende/Arbeitssuchende.
Das ist doch logisch, verstehe gerade nicht, wo du hakst? Ich versuch mal:

Wenn es einen Mangel an guten oder überhaupt an Arbeitsplätzen gibt, kann das Arbeitgeba fast nach Belieben das Verhältnis zur Arbeitnehmaschaft gestalten und Gewerkschaften entmachten (so ist ja auch aktuell die Lage, dass die kaum noch was bewirken) – denn die Angst vor der Arbeitslosigkeit und den Folgen lässt viele Arbeitnehma denken: lieber der Spatz in der Hand statt die Taube auf dem Dach, ich nehm lieber den Scheißjob als auf der Straße zu sitzen/im Jobcenter zu landen.

Wenn es genug Arbeitsplätze für alle gibt, dann ist diese Existenzangst weg und eina Arbeitnehma tendenziell eher frei zu sagen: die Arbeitsbedingungen und/oder sind Lohn ist hier nicht vertretbar, ich such mir ne anderen Arbeitgeba, wo's besser macht. 
Und findet auch einen, denn wenn Arbeitgeba Leute suchen und es gibt nicht so viel Angebot an guten Leuten, dann versuchen sie die Arbeitsplätze attraktiv zu machen – Wettbewerb zwischen den Arbeitgebas entsteht.

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Schweinderl